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Omnichannel
06.06.2017

Omnichannel im Handel: Durchbruch mit Ansage

Auf dem SAP-Forum für den Handel geht es um Innovationen – und den Durchbruch beim Thema Omnichannel. JACQ findet mithilfe von Fuß-Selfies geeignete Schuhe, Under Armour wird vom Händler zur Fitness-Community und ShopUp nutzt IoT für gezieltes Marketing.

Gefühlt steht das Thema Omnichannel schon jahrelang ganz oben auf der Liste der technologischen Trends im Handel. Tatsächlich spiegeln das auch die Zahlen des Handelsforschungsinstituts EHI Retail Institute wieder. Wie schon 2015 thront das Thema auch in der jüngsten Studie wieder ganz oben. Trotzdem hat sich etwas verändert: „Unsere Kunden sind gerade dabei, die Voraussetzungen für Omnichannel zu schaffen“, erläutert Andreas Wormbs, Chief Strategy Advisor Retail, Wholesale & Fashion bei SAP, „das Thema dringt immer mehr in die Praxis.“ So sind etwa moderne Kassensysteme und Webshops angeschafft worden, so dass ein integrierter Ansatz über alle Kanäle hinweg zum Zuge kommen kann. Nicht zuletzt deswegen berichten Kunden wie Lebensmittelhändler SPAR, die holländische Baumarktkette Maxeda sowie Hugo Boss jetzt auf dem SAP-Forum für den Handel in Mainz am 31. und 1. Juni 2017 über ihre Omnichannel-Ansätze.

Beständigkeit und Agilität im Retail: die zwei Geschwindigkeiten

Kunden geht es – so ist Handels-Experte Wormbs überzeugt – darum, die IT der zwei Geschwindigkeiten in ihren Systemen abbilden zu können. Zum einen ist das ein stabiles Backend, in dem die Kernprozesse des Unternehmens abgebildet werden. Zum anderen wird es ergänzt durch eine agile Innovationsschicht, mit deren Hilfe neue Ideen und Geschäftsmodelle auf den Weg gebracht werden können. Erst im Zusammenwirken entsteht eine Customer Journey über alle Kanäle hinweg. Nicht alle haben bereits ihre „Hausaufgaben“ gemacht. „Manche Unternehmen stellen auf dem Weg zu Transparenz über alle Kanäle hinweg fest, dass ihr Fundament noch nicht ausreicht und gehen nochmal ran“, beobachtet Wormbs.

Warenwirtschaft: 57 Prozent der Unternehmen arbeiten noch an ihrem Fundament

Zahlen des EHI Retail Institutes zeigen, dass sogar über die Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) aktuell entsprechende Projekte geplant haben, neun Prozent mehr als noch 2015. Noch wichtiger ist Unternehmen derzeit „lediglich“ ihr Warenwirtschaftssystem (mit 57 Prozent) – also das genannte Fundament, das in der Lage sein sollte, Echtzeitprozesse abbilden zu können. Seit Herbst vergangenen Jahres hat SAP die auf Basis von SAP HANA entwickelte Branchenlösung SAP S/4HANA Retail for Merchandise Management am Markt, die Voraussetzung für „Echtzeitdialog und -transaktion“, wie Wormbs es nennt.

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